Die Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH (GSJ) plant eine ganzjährige Nutzung des Kombibad Gropiusstadt in Berlin-Neukölln. Es soll ein vielfältiges Sport- und Kulturprogramm angeboten werden. Um dies zu ermöglichen, sollen eine Fläche von ca. 900qm überdacht und für verschiedene Zielgruppen nutzbar gemacht werden. Ziel ist es, durch niedrigschwellige Angebote Bewegung, Prävention und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern – besonders für Menschen am Rand der Gesellschaft.

Das zentrale Bauwerk ist die Überdachung, die je nach Wetter ganzjährig mit offenen oder geschlossenen Seitenflächen genutzt werden kann. In der kalten Jahreszeit kann sie bei geschlossenen Seitenwänden mit einer Dunkelstrahler-Heizung beheizt werden. Regenwasser, das auf die durch das Zelt versiegelten Flächen fällt, wird in Zisternen gesammelt und für den Betrieb der sanitären Anlagen verwendet. So wird ein wetterunabhängiges und nachhaltiges Nutzungskonzept für das Freibad möglich gemacht, das Komfort und Umweltfreundlichkeit verbindet.

Bohne Ingenieure wird hierbei die Betreuung der TGA übernehmen.

Das Projekt SpOrt365 der GSJ verbindet Sport mit Jugendarbeit und Sozialarbeit (§§ 11 und 13 SGB VIII). Es richtet sich an Menschen, die bisher keinen Zugang zu Sport hatten, und bietet leicht erreichbare Mitmachangebote.

Im Görlitzer Park wird dieses Konzept bereits seit einiger Zeit erfolgreich umgesetzt.